Navigation
Aktuelles

Achtung:
Unsere News können leider
nicht angezeigt werden.
Bitte aktivieren Sie JavaScript
und/oder CSS.

 

Diverse Veranstaltungen


 Gauschießen

Die traditionellen „Bundesschießen" aus der Zeit vor dem II. Weltkrieg fanden danach ihre Fortsetzung als Gauschießen. Das 1. Gauschießen dieser Art fand vom 25. April bis 03. Mai 1953 in Schliersee statt. Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens der Kgl. Priv. Feuer- und Zimmerstutzengesellschaft Schliersee hatten sich die Schlierseer bereiterklärt, diese Großveranstaltung zu übernehmen. Entgegen der heutigen Regelung waren diese Gauschießen als „offene Schießen" ausgerichtet. So strömten Meisterschützen aus Nah und Fern zum Gau Holzkirchen. Bereits beim 1. Schießen in Schliersee waren Schützen von Garmisch-Partenkirchen, sowie aus Regensburg und Heidelberg am Schießstand. Insgesamt trafen sich 227 Schützen im kameradschaftlichen Wettkampf.

Diese Praxis der „offenen Gauschießen" führte Ende der 60er Jahre immer weniger Schützen an den heimischen Schießstand. Die sportliche Übermacht aus vielen Teilen Deutschlands war für viele Schützen im Gau kein geeignter Gradmesser. Unter dem Druck ständig sinkender Teilnehmerzahlen entschloß man sich, künftig nur noch „gaugeschlossen" auszuschreiben. Leistungen und Preise begünstigten demnach nur die im Gau gemeldeten Mitglieder. Der Erfolg gibt dieser Regelung recht. Seit Jahrzehnten finden sich durchschnittlich 900 Schützen beim Gauschießen ein, deren Hauptziel nicht nur der Hochleistungssport ist, sondern die Pflege der Geselligkeit im Vordergrund steht. Unter diesem Gesichtspunkt ist es um die Zukunft der Gauschießen gut bestellt.

 

Eisstockturnier

In die Zeit von 1965 bis 1980 fallen einige Veranstaltungen, die neu hinzukommen. Es ist der Gedanke des Breitensports, der das Schützenwesen ergreift. Das einseitige Festhalten am traditionellen Schießen reicht bald nicht mehr aus. Dies erkennt auch Franz Ranner sehr bald und ruft ein Eisstockturnier ins Leben. Zusammen mit Adolf Häsch aus Dietramszell und Ludwig Hehl aus Hausham organisiert er alljährlich im Februar ein Turnier für Schützen aus dem Gau. Ausgetragen wird der Wettbewerb vornehmlich auf der Natureisbahn am Almhof in Rottach-Egern. Der gesellige Teil steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund.

 

Gauschützenball

Wer Franz Ranner kannte, der wußte auch, daß dem Franz viel am gesellschaftlichen Leben lag. Nachdem er selbst kein Kind von Traurigkeit war, so ist der Gedanke, einen Schützenball aufleben zu lassen, letztlich seine ureigene Idee gewesen. Die Anfänge waren hart. Einer der ersten Bälle, der Anfang der 80er Jahre im Gasthof zur Post in Bad Wiesee stattfand, war so gut besucht, daß der Kassier zwischendurch „Geld organisieren" mußte, um die Musikanten zu bezahlen. Erst mit Hilfe der Otterfinger Schützen kam der Gauschützenball aus den Startlöchern. Sie räumten kurzerhand die Turnhalle in Otterfing aus, stellten Festzeltgarnituren auf und führten die Bewirtung durch. Immer mehr zog es zu diesem zünftigen Ereignis, bei dem die Schützenkönige mit ihren Schützenliesln den Ballgästen vorgestellt werden und den Tanz feierlich eröffnen. Inzwischen waren auch andere Vereine mutig und haben diesen festlichen Abend gestaltet. In der Wolfseehalle in Fischbachau, im Trachtenheim in Irschenberg oder im Kongreßzentrum in Rottach-Egern waren die Schützen Gäste und fühlten sich bei bayerischer Blasmusik ohne High-Tech-Unterstützung sehr wohl. Zwischen vier- und fünfhundert Besucher kommen alljährlich zu diesem Ereignis, das künftig zum Rahmen für die Ehrung unserer erfolgreichen Sportler wird.

 

Damenkranzl

Der Schießsport, der lange Zeit eine reine Männerdomäne war, begeisterte zunehmens auch die Damenwelt. Mit der Wahl von Anne Baumeiser zur Gau-Damenleiterin fand man eine aufgeschlossene Schützenkameradin, die Leistungssport und Geselligkeit geschickt miteinander verband. Über die Schützengesellschaft Oberland starteten Damenmannschaften, die viele Jahre achtbare Erfolge einfahren konnten. Darunter finden wir so motivierte Sportlerinnen wie Thea Minsinger (FSG Miesbach), Erika Held (Hausham), Inge Bader (Holzkirchen) und Resi Rieker (Holzkirchen). Sie gewannen dreimal den 1. Platz bei einer bayerischen Meisterschaft und 1983 gelang ihnen der 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, gefolgt von zahlreichen Plazierungen bei Bezirksmeisterschaften.

Der letzte Donnerstag eines Monats ist reserviert für´s Damenkranzl bei der Altschützengesellschaft Hausham (Staudenhäusl). An die 30 Schützeninnen treffen sich regelmäßig, um nach einem Kranzlschießen bei einem gemütlichen ‘Ratsch' Neuigkeiten auszutauschen.

 

Damen- und Seniorenschießen

Über 10 Jahre lang organisierte Anne Baumeister dieses Schießen, um den älteren Schützen „Vergelt's Gott" zu sagen für den Erhalt der Schießstätten und die Pflege der Tradition. Leider mußte diese Veranstaltung wegen stagnierender Teilnehmerzahlen auf einen Tag reduziert werden. Die Senioren werden seither zur Weihnachtsfeier eingeladen, liebevoll betreut von den Schützendamen.

 

Rundenwettkampf

Mit den Rundenwettkämpfen wird Leistungstraining im großen Stil durchgeführt. Für Luftgewehr begannen die ersten Wettkämpfe 1968, kurze Zeit danach folgte die Luftpistole. Inzwischen beteiligen sich mehr als 50 Mannschaft aus nahezu allen Vereinen an diesem Wettbewerben. Die Klasseneinteilung reicht von der Gauklasse bis zur C-Klasse. Leistungsstarke Vereine schaffen auch den Sprung in die Bezirksklasse, wie etwa Bad Wiessee, FSG Miesbach, Schützengesellschaft Warngau, Schützengesellschaft Valley, Schützengesellschaft Holzkirchen, VSG Sauerlach und VSG Fischbachau. Eines sollte jedoch nicht in Vergessenheit geraten. Die Rundenwettkämpfe sollen in erster Linie die kameradschaftliche Begegnung zwischen den einzelnen Vereinen sein. Das gegenseitige Kennenlernen und die Pflege freundschaftlicher Kontakte zu anderen Vereinen muß vor dem sportlichen Ehrgeiz stehen.

 

Gaujugendschießen

Die Gaujugendschießen finden seit 1970 einmal im Jahr statt. Ursprünglich bezeichnete man diese Veranstaltung als „Jugend-Besten-Schießen". Allein diese Namensgebung hielt ungewollt viele Jugendliche von einer Teilnahme ab. Gerade das Gegenteil ist der Fall, denn mit dem Gaujugendschießen sollen sich alle Jungschützen einschließlich der Juniorenklasse angesprochen fühlen. Dieses Schießen ist als „kleines Gauschießen" nur für die Jugend zu verstehen, wo alle Leistungsgruppen vertreten sind und jedes Ergebnis anerkannt wird.

Die leistungsstarken Jungschützen können sich seit 1995 beim Gau-Jugendcup messen. Im Finalschießen sind starke Nerven gefragt, wo der Kampf um 10tel Ringe manchen Zuschauer erzittern läßt.

 

Gauversammlung

Die Verantwortlichen des Gauschützenmeisteramtes legen zu Jahresbeginn Rechenschaft über das vergangene Jahr ab. Der 2. Sonntag im Januar hat sich hierfür eingebürgert.

 

Gau-Cup

Leonhard Brader aus Fischbachau regte 1991 an, für die Leistungsschützen im Gau eine eigene Veranstaltung anzubieten. Zwischen 40 und 50 Schützen nehmen seither den Nervernkitzel auf sich und versuchen, die Qualifikations- und K.o.- Runden heil zu überstehen. Im Finale stehen sich 8 Luftgewehr- und 3 Luftpistolenschützen gegenüber, um den Raiffeisen-Cup zu gewinnen. Für Akteure und Zuschauer, die per Video das Geschehen am Bildschirm verfolgen können, eine kolossale Anspannung.

 

Gaumeisterschaft

Zu einem der umfangreichsten Anfgabengebiete gehört die Gaumeisterschaft. Weit über 500 Starter in 20 Disziplinen sind zu koordinieren. Nachdem immer wieder neue Disziplinen hinzukommen, werden zunehmens auch mehr ehrenamtliche Mitarbeiter in der Gausportleitung notwendig.

 

Gausport

Dem Schützengau stehen als aktive, staatlich geprüfte Fachübungsleiter zur Verfügung:

Peter Denk: FüL Gewehr

Carl Pfannenberg: FüL Pistole

Peter Hirnet: FüL Pistole

Rosi Hirnat: FüL Jugend

Der größte Zuwachs war in den letzten fünf Jahren bei den Pistolenschützen festzustellen. Am deutlichsten ist dies beim Gauschießen zu sehen, wo mittlerweile mehr als 160 Luftpistolenteilnehmer das Geschäft beleben.

In den vergangenen Jahren hat Peter Hirnet wiederholt für die Pistolenschützen interessante Lehrgänge und Trainingstage angeboten, die viel Anklang fanden. Vielen Schützen ist eben daran gelegen, über Lehrgänge ein fundiertes Wissen zu bekommen, das ihnen Spaß am Schießsport vermittelt. „Ballerei" am Schießstand ist nicht gefragt und wird von niemand anerkannt.

 

Landesschießen (Oktoberfestschießen)

Seit jeher war es für Schützen aus dem Gau Holzkirchen Tradition,diese Veranstaltung zu besuchen. Den Gaumannschaftspokal gewannen sie 1979 zum dritten Mal, der damit im Gau blieb. Danach beteiligten sich kaum noch Schützen am Oktoberfestschießen. Grund dafür sind die gestiegenen Startgebühren oder die ungünstige Schießzeit. Nach langem zähen Ringen war es 1995 erstmals wieder möglich, mit 40 Teilnehmern geschlossen nach München zu fahren. Wir hoffen, daß dieser positive Trend auch weiterhin anhält.

 

Mitgliederentwicklung

Nach der Wiedergründung zählte der Gau 620 Mitglieder. Ende des Jahres 1996 sind es 4050 Erstmitglieder und 1200 Zweitmitglieder, die in verschiedenen Vereinen organisiert sind oder über Nachbargaue zu uns kommen. Von diesen 4050 Mitgliedern sind 700 Damen und 970 Jugendliche.

 

Ehrenzeichen

Für besondere Verdienste um die Förderung des Schießsportes schuf man 1989 das „Goldene Ehrenzeichen" des Schützengaues. Ehrengauschützenmeister Georg Jennerwein erhielt diese Auszeichnung als erster überreicht. Anlaß war sein 80. Geburtstag am 26. April 1989.

 

 

 

 

Veranstaltungen
 

Schießen mit Hilfsmitteln

Erläuterungen zum Thema "Schießen mit Hilfsmitteln". Gültig nur bei Preisschießen veranstaltet vom Schützengau Holzkirchen, nicht bei Meisterschaften!

Hilfsmittel_Erlaeuterungen_Gau Holzkirchen herunterladen

Sponsoren

Besuchen Sie unseren Sponsor

 

 

© Schützengau Holzkirchen